Die ZunftApp ist hochgradig konfigurierbar, sodass sie an die Bedürfnisse und Arbeitsabläufe der jeweiligen Narrenzunft angepasst werden kann.
Während des Onboarding-Prozesses wird die App zunächst konfiguriert. Diese Konfiguration kann aber jederzeit angepasst werden, sei es, weil sich die Arbeitsabläufe ändern, sei es, weil sich durch die Nutzung der ZunftApp neue Erkenntnisse ergeben.
Auf dieser Seite erhältst du einen Überblick über die Anpassungsmöglichkeiten der ZunftApp an eure Anforderungen.
Die folgenden Möglichkeiten dienen dazu festzulegen, welche Informationen den Mitgliedern in ihrer ZunftApp angezeigt werden.
Es kann eingestellt werden, welchen Status ein Mitglied haben kann, um Zugriff auf die ZunftApp zu erhalten. Wenn ein Mitglied gültige Logindaten hat, aber einen nicht erlaubten Status (zum Beispiel Ausgeschieden), wird der Zugang mit einer Fehlermeldung verweigert
Die Informationen über die Anmeldungen anderer Mitglieder können unterschiedlich umfangreich ausfallen:
Es kann eingestellt werden, ob die Punkteübersicht
Die Einstellungen, die im Rahmen der Zunftverwaltung vorgenommen werden können, beeinflussen die Möglichkeiten der ZunftApp. Sie sollten so gesetzt werden, dass sie eure Arbeitsabläufe bestmöglich unterstützen.
In der ZunftApp werden erwachsene und minderjährige Statuswerte sowie aktive, passive, eingeschränkte und ehemalige Statuswerte unterschieden. Das hat folgenden Hintergrund:
In vielen Fällen ist es von Bedeutung, dass es für die Zunft möglich ist, die erwachsenen aktiven Mitglieder voneinander zu unterscheiden:
In diesem Beispiel kann in der Zunftverwaltung ein aktives Mitglied einem von drei Statuswerte zugewiesen werden:
Obwohl Kinder und Jugendliche aktive Mitglieder sind, müssen sie anders behandelt werden. So müssen z.B. Eltern die Möglichkeit haben, die Umzugsmeldung ihrer Kinder vorzunehmen bzw. die Meldung ihrer Kinder zu überprüfen. Daher gibt es in der ZunftApp eigene Status-Werte für Minderjährige.
Und oftmals werden jedoch nicht alle minderjährigen Mitglieder gleich behandelt. Bei vielen Zünften erhalten Kinder ab einem gewissen Alter eine Maske, müssen Dienste verrichten, dürfen an Dämmerumzügen teilnehmen und erhalten einen App-Zugang. Daher gibt es die Möglichkeit, die Minderjährigen in unterschiedliche Statuswerte einzuteilen:
In der ZunftApp können Statuswerte aktiviert, deaktiviert und umbenannt werden.
Den Mitgliedern können Eigenschaften zugewiesen werden. Diese werden neben dem jeweiligen Mitgliedsnamen mit einem kleinen Icon angezeigt. Ihr könnt die Mitgliederliste außerdem so filtern, dass nur die Personen angezeigt werden, die eine bestimmte Eigenschaft haben. Das könnten zum Beispiel die folgenden sein:
Falls sich Probemitglieder von aktiven Mitgliedern unterscheiden, dann sollten sie als eigener Statuswert angelegt werden. Das ist sinnvoll, wenn:
Die ZunftApp unterstützt beliebig viele Masken-, Tanz- und Arbeitsgruppen und ein Mitglied kann beliebig vielen Gruppen zugewiesen werden. Folgende Vorteile hat es, diese Gruppen anzulegen und die Gruppenzugehörigkeit zu pflegen:
Wenn bei einer Veranstaltung die Option „Bus fährt” ausgewählt wird, kann die Busgröße ausgewählt werden. Die Liste der verfügbaren Sitzplatzanzahlen kann angepasst werden.
In der Mitgliederverwaltung können die Mitglieder gefiltert werden. Im Auswahlmenü „Modifikator” gibt es unter anderem die Möglichkeit, die Mitglieder nach einem bestimmten Altersbereich zu filtern. Diese können bearbeitet und weitere hinzugefügt werden.
In dem Stammdaten kann die Funktion, die das Mitglied in der Narrenzunft inne hat, hinterlegt werden. Dabei gibt es drei Funktions-Ebenen
Jede dieser drei Funktionsebenen kann aktiviert oder deaktiviert werden. Außerdem ist eine Umbenennung möglich. Darüber hinaus kann eingestellt werden, ob die Mitglieder, die eine Funktion bekleiden:
Einem Mitglied können eine oder mehrere Laufnummern zugeteilt werden. Anstelle von Laufnummern können dies natürlich auch Masken- oder Häsnummern sein. Die ZunftApp unterstützt beliebig viele Laufnummern-Pools. Wenn die Aktiven die Nummern 1 bis 100 und die Kinder die Nummern 1 bis 50 haben, dann kann eingestellt werden, dass zwischen zwei Nummernpools gewählt werden kann.
Damit die Laufnummern gut unterschieden werden können, unterstützt die ZunftApp Präfixe und Suffixe. Wenn es unterschiedliche Pools für Aktive, Passive und Kinder gibt, dann könnten diese Nummern vergeben werden:
Ein zweites Beispiel könnte sein, dass es zwei Figuren gibt, z.B. Hexen und Bole. Beide Häser haben einen eigenen Laufnummernpool und zusätzlich eigene Kinderhäser.
Die ZunftApp kann automatisch berechnen, welches Jubiläum ein Mitglied in welcher Fasnetsaison feiert. Folgendes kann eingestellt werden:
In der Belegverwaltung muss jedem Beleg ein Konto zugeordnet werden, zum Beispiel „Bankkonto” oder „Barkasse”. Es können beliebig viele Konten angelegt werden.
Jeder Beleg kann einer Kategorie zugeordnet werden, zum Beispiel „Fasnetsumzug” oder „Mitgliedsbeiträge”. Die Liste der Kategorien kann angepasst werden.
Im Rahmen der Erstellung einer SEPA-Datei kann eingestellt werden, wie das SEPA-Mandat eines Mitglieds erzeugt wird.
Wenn eine Veranstaltung angelegt und das Veranstaltungsdatum eingetragen wird, wird automatisch der Zeitraum generiert, in dem Anmeldungen für die Veranstaltung möglich sind. Getrennt davon wird auch der Zeitraum generiert, in dem eine Abmeldung möglich ist.
Diese vorgeschlagenen Zeiträume können für die jeweilige Veranstaltung bearbeitet werden, indem die Daten geändert werden.
Wenn es eine bestimmte Regel gibt, in welchem Zeitraum eine An- oder Abmeldung stattfinden kann, kann diese hinterlegt werden und die Zeiträume werden entsprechend generiert.
Folgende Regeln sind möglich:
Jede Veranstaltung muss einem Veranstaltungstyp zugewiesen werden. Die Liste der Veranstaltungen kann nach diesem Veranstaltungstyp gefiltert werden. Wer den Mitgliedern in der ZunftApp angezeigt wird, richtet sich ebenfalls nach dem Veranstaltungstyp.
Die Liste der Veranstaltungstypen kann angepasst werden.
Sobald sich mehr Mitglieder für den Bus anmelden, als Sitzplätze verfügbar sind, platziert die ZunftApp die Mitglieder ohne Platz auf der Warteliste.
Standardmäßig werden die Plätze im Bus in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Wer sich zuerst anmeldet, wird zuerst einsortiert.
Es können jedoch Prioritäten eingestellt werden, die bestimmen, in welcher Reihenfolge die Plätze vergeben werden. Wenn den passiven Mitgliedern beispielsweise eine niedrige Priorität zugewiesen wird, dann wird der Bus zuerst mit den aktiven Mitgliedern, Kindern und Jugendlichen in der Reihenfolge der Anmeldung befüllt. Erst anschließend werden die Passiven in der Reihenfolge der Anmeldung einsortiert.
Mithilfe des Randomizers kann die Reihenfolge der Mitglieder im Bus bzw. auf der Warteliste zufällig festgelegt werden. Dazu wird die Anmeldezeit der Mitglieder auf einen zufälligen Zeitpunkt gesetzt. Diese zufällig erzeugten Anmeldezeiten liegen im Zeitraum von 24 Stunden rund um den Zeitpunkt, zu dem die Funktion ausgelöst wurde.
Wenn der Anmeldezeitpunkt eine wichtige Information ist (zum Beispiel, um zu erkennen, ob ein Busticket bereits bezahlt wurde), darf diese Funktion nicht verwendet werden. In diesem Fall kann die Randomizer-Funktion deaktiviert werden.
siehe Umzüge
Die ZunftApp kann die Mitglieder automatisch in Dienstgruppen einteilen. Jeder dieser Dienstgruppen kann eine individuelle Vorgabe zur Menge der zu leistenden Dienste gemacht werden. Standardmäßig werden die aktiven Mitglieder von der ZunftApp in diese Dienstgruppen eingeteilt.
Die automatische Einteilung in diese Gruppen erfolgt anhand der in der Stammdatenverwaltung hinterlegten Daten. Beispiele hierfür sind Funktion, Geburtstag oder Familienverhältnisse.
Zusätzlich sind weitere Dienstgruppen möglich, wie zum Beispiel:
Die Anzahl und Zusammensetzung dieser Dienstgruppen kann konfiguriert werden.
Die ZunftApp kann aktive Mitglieder in die Dienstgruppe „Senioren” einordnen. Diese müssen ggf. weniger oder keine Dienste leisten. Die Einstufung als „Senior” kann nach folgenden Methoden erfolgen:
Personen, die das unter eingestellte Alter überschreiten, sind Senioren.
Es wird das Alter des Mitglieds sowie die Anzahl seiner Mitgliedsjahre addiert. Sobald diese Summe einen bestimmten Wert übersteigt, gilt das Mitglied als Senior.
Auf der Seite „Mitglieder verwalten” muss unter „Eigenschaft” der Schalter „Mitglied ist Senior” aktiviert sein, damit eine Person als Senior gilt.
Beim ersten Login von Mitgliedern können so viele Einwilligungen abgefragt werden, wie gewünscht. Für jede Einwilligung kann außerdem festgelegt werden, ob sie verpflichtend oder optional sein soll.
Bestehende Einwilligungen können jederzeit bearbeitet und neue hinzugefügt werden.